TWS unterstützt „Allianz für Klimaschutz“

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(vom 19.09.2017)

RAVENSBURG. Rund 60 Stadtwerke und Regionalversorger aus ganz Deutschland haben die „Stadtwerke-Allianz für Klimaschutz“ ins Leben gerufen.

In einer gemeinsamen Erklärung appellieren sie an die aktuelle und zukünftige Bundespolitik, den deutschen Klimaschutzzielen wieder die notwendige politische Bedeutung in der Energiewende beizumessen. Auch die Technische Werke Schussental GmbH & Co. KG (TWS) und die TWS Netz GmbH haben sich der Initiative angeschlossen.

Für die beteiligten Stadtwerke ist Klimaschutz ein entscheidender Teil ihres Daseinsvorsorge-Auftrags. Darum haben viele Stadtwerke in den vergangenen Jahren erhebliche Investitionen für das Gelingen der Energiewende geleistet. Dieses Engagement werde durch die derzeitigen Rahmenbedingungen nicht ausreichend honoriert. „Schon seit Jahren engagieren wir uns für den Klimaschutz vor Ort. Derzeit werden unsere Investitionen gleich doppelt bestraft: Wir erreichen weder die angestrebten Klimaziele noch die notwendigen Renditeziele“, sagt Dr. Andreas Thiel-Böhm, Geschäftsführer der TWS, zur Beteiligung an der Initiative.

Aus Sicht der Unterzeichner der Stadtwerke-Allianz spielen energiepolitische Themen in den Wahlprogrammen der Bundestagsparteien eine viel zu geringe Rolle. Darum will die breite Allianz aus Stadtwerken dies im aktuellen Wahlkampf stärker in den Vordergrund rücken. Die Stadtwerke fordern zusätzliche effektive Klimaschutzinstrumente ergänzend zum Emissionshandel, verlässliche rechtliche Rahmenbedingungen für moderne Kraftwerke als Brückentechnologie ins regenerative Zeitalter sowie sinnvolle Konzepte für die lokale Verbindung von Energie, Wärme und Verkehr. Im Bereich der Digitalisierung soll darüber hinaus die Rolle der kommunalen Unternehmen gestärkt werden, um sensible Daten nicht allein multinationalen Konzernen zu überlassen und passende Angebote für eine moderne Daseinsvorsorge entwickeln zu können. „Wir sind bereit, mit unserer lokalen Verankerung und der Nähe zu den Menschen vor Ort weiterhin unseren Beitrag zum Gelingen der Energiewende zu leisten“, so Thiel-Böhm weiter, „aber dafür brauchen wir die erforderliche politische Rückendeckung.“

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