„Mobilitätswende braucht eine Brücke“

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(vom 05.03.2018)

Luftreinhaltung im Schussental: TWS sieht im Gasantrieb eine attraktive und schnelle Ergänzung zum Ausbau der Elektromobilität

RAVENSBURG. Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur Luftreinhaltung in Städten wird nun bundesweit über die Zukunft des Dieselantriebs diskutiert. „Hohe Stickoxid- und Feinstaubemissionen aus dem Verkehr sind hausgemacht. Denn der Dieselkraftstoff ist steuerlich hochsubventioniert“, reflektiert Dr. Andreas Thiel-Böhm, Geschäftsführer der Technische Werke Schussental GmbH & Co. KG (TWS). Den schwarzen Peter in Sachen Luftreinhaltung haben nun die Kommunen und Halter von Dieselfahrzeugen. „Echte Alternativen sind leider aus dem Blick geraten, dazu gehört der Erdgasantrieb. Dieser ist technologisch ausgereift und bewährt, dazu hat er hohe Reichweiten“, führt Andreas Thiel-Böhm an. Er spricht aus Erfahrung: Denn bei der TWS sind 45 Fahrzeuge mit Erdgasantrieb im Einsatz – vom Kleinwagen bis zum großen Lieferwagen mit Werkstattausrüstung. Im Vergleich zu Dieselfahrzeugen emittiert der Erdgasantrieb 23 Prozent weniger CO2, 50 Prozent weniger Feinstaub und nahezu keine Stickoxide, das ist in der Praxis belegt.

Verkehrswende braucht mehr

Die TWS engagiert sich aus Überzeugung für die Energiezukunft in der Region, dazu gehören neue Ansätze in der Mobilität. Elektrisch fahren ist ein Baustein. Doch der Weg zu einem nachhaltigen und emissionsfreien Verkehr ist lang. „Wir fördern Elektromobilität. Aber wir brauchen auch Brückentechnologien und dazu gehört der Erdgasantrieb“, hält Andreas Thiel-Böhm fest.
Zuletzt war die Nachfrage nach Dieselautos eingebrochen, die Nachfrage nach Erdgasfahrzeugen hingegen steigt weiter deutlich an. Laut Statistik des Kraftfahrtbundesamts lag die Zahl der neu zugelassenen Erdgasautos im vierten Quartal 2017 doppelt so hoch wie im Vorjahreszeitraum. Dieser Wachstumstrend setzt sich im ersten Quartal 2018 fort. In Deutschland gibt es rund 900 Erdgastankstellen und etwa 100.000 Fahrzeuge, die den klima- und umweltschonenden Kraftstoff nutzen. Dazu gehören auch die 26 Erdgasbusse, die in Ravensburg und Weingarten unterwegs sind. Den Nutzern von Erdgasfahrzeugen steht in Ravensburg die Zapfanlage bei der Firma Schindele im Schlegelwinkel und die Erdgaszapfsäule bei der ARAL-Tankstelle in der Jahnstraße zur Verfügung.

Einen wichtigen Beitrag zur Luftreinhaltung im Schussental leisten Erdgasfahrzeuge, denn sie emittieren nahezu keine Stickoxide. Mit gutem Beispiel geht der Stadtbus in Ravensburg und Weingarten voran.
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Technische Werke Schussental 

Wir sind ein ökologisch orientiertes und regional verwurzeltes Unternehmen, das sich seit 2001 um die Versorgung der Bürger in der Region mit Strom, Gas, Wasser und Wärme kümmert. Entstanden sind wir aus einer Fusion der Stadtwerke Ravensburg und Weingarten. Unser Herz schlägt grün – und deshalb bieten wir nur Produkte aus regenerativen und erneuerbaren Energiequellen an. So tragen wir zur Vermeidung von CO2 bei und tun aktiv etwas für den Klimaschutz. Wir sind überzeugt davon, dass wir das Richtige tun. Deshalb engagieren wir uns auch sozial und kulturell und stärken damit unser schönes Oberschwaben. Denn etwa 25 Cent von jedem Euro, den unser Kunden für Energie und Wasser ausgeben, bleiben in der Region. Mit neuen Geschäftsfeldern wie z.B. der Mobilität entwickeln wir uns stetig weiter und treiben dadurch die Energiewende voran. 

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