Klimaschutz braucht Brückentechnologie

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(vom 20.12.2016)

Versorgungsnetz für Erdgas wächst in der Region – viel Potential bei CO2-Einsparung  – TWS fördert Umstieg auf hocheffiziente Heizung

RAVENSBURG. Immer mehr Gemeinden im ländlichen Raum sind heute an das Versorgungsnetz für Erdgas angeschlossen. Dies eröffnet großes Potential: „Erdgas ist eine wichtige Brückentechnologie gerade im Bereich der Heizung, die einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leistet“ stellt Robert Sommer, Bereichsleiter Markt der Technische Werke Schussental GmbH & Co. KG (TWS) fest. Zusätzlich amortisieren sich die Kosten einer Heizungsmodernisierung für die Nutzer so schnell wie bei keiner anderen Maßnahme, denn in privaten Haushalten entfallen rund 85 Prozent des Energieverbrauchs auf Heizen und Warmwasser.

Neue Heizung erspart Klimagase

Was die Infrastruktur betrifft, stellt die Netzgesellschaft der TWS wichtige Weichen für den ländlichen Raum: In den beiden letzten Jahren wurden 25 Kilometer Leitungen zusätzlich verlegt. Derzeit betreibt das Unternehmen in der Region rund 630 Kilometer Leitungen, über die gut 17.000 Haushalte den hocheffizienten gasförmigen Energieträger beziehen. Jeder zusätzliche Anschluss ist dabei ein Gewinn für den Klimaschutz: So schätzt der Branchenverband für Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH), dass immer noch rund drei Viertel der Heizungsanlagen ineffizient arbeiten. Dabei würde sich mit dem Tausch einer alten Heizung gegen neue Gas-Brennwertgeräte schnell enorme Effizienzgewinne erzielen – und gleich noch gut ein Drittel des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) einsparen.

Noch besser für das Klima wird es, wenn moderne Erdgas-Technologien zum Einsatz kommen: Stromerzeugende Heizungen oder Brennstoffzellen für Einfamilienhäuser. All das ist heute schon verfügbar – muss aber eingesetzt werden, damit der Klimaschutz gelingt. Denn kürzlich hat die Bundesregierung eingeräumt, dass Deutschland das selbst gesteckte Klimaschutzziel kaum mehr erreichen wird: Bis zum Jahr 2020 sollten 40 Prozent CO2 eingespart werden, voraussichtlich werden nur 30 Prozent realisiert.
„Der aktuelle Stand der Technologien ermöglicht mehr. Es gibt aber nur Fortschritte, wenn diese auch im Kleinen realisiert werden“, appelliert Robert Sommer. Zuschüsse für Heizungsmodernisierungen sind in bestimmten Konstellationen über bundesweit angelegte Förderprogramme möglich. Außerdem können Verbraucher vom TWS-eigenen Energie- und Umweltprogramm profitieren. Mehr dazu unter www.tws.de.

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