Genussrechte erfreuen mit Zinsen

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(vom 09.08.2017)

TWS schüttet über 200.000 Euro aus

RAVENSBURG. Über 450 Bürger aus der Region können sich dieser Tage über Post von der Technische Werke Schussental GmbH & Co. KG (TWS) freuen. Denn als Inhaber von TWS-Genussrechten erreicht sie die Information zum Zinsertrag aus dem Wirtschaftsjahr 2016, der ihnen überwiesen wird. „Die Menschen haben uns einen Vertrauensvorschuss gegeben, den wir jetzt einlösen“, sagt Dr. Andreas Thiel-Böhm, Geschäftsführer der TWS. Genau 206.659,90 Euro gehen an Einzelpersonen und Organisationen, die sich mittels Genussrechten an dem Ravensburger Versorgungsunternehmen beteiligt haben. „Wir nehmen die Bürger bei der Gestaltung der Energiezukunft mit. Die Beteiligung am Gesamtunternehmen ist eines der Angebote, das wir machen“, erklärt Andreas Thiel-Böhm. Denn mit der Kapitaleinlage tragen sie dazu bei, dass die TWS weiter in zukunftsträchtige Geschäftsfelder investieren kann. Diese Art der Bürgerbeteiligung startete die TWS im Jahr 2013 als eines der ersten Energieunternehmen in Deutschland. Investitionsschwerpunkt sind aktuell Anlagen zur dezentralen Stromerzeugung.

Breites Interesse

Für Interessenten gebe es noch Möglichkeiten aus der im April genehmigten zweiten Genussrechtsemission. Genussrechtsinhaber erhalten eine Verzinsung von zunächst zwei Prozent, ab 2021 steigt diese dann auf drei Prozent. Stromkunden des TWS-Konzerns bekommen zudem eine Bonusverzinsung von 0,2 Prozent pro Jahr. Zusätzlich erhalten alle Inhaber gezeichneter Genussrechte eine Gewinnbeteiligung an der Stromerzeugungssparte – nach derzeitigen Prognosen ab 2018. Eine Beteiligung ist mit Beträgen zwischen 1.000 Euro und 50.000 Euro möglich. Außerdem, so betont der TWS-Geschäftsführer, stärke die Bürgerbeteiligung das Bewusstsein für die energiewirtschaftlichen Belange der Region. Dies ist auch bei einer Veranstaltung für Genussrechtsinhaber im Juni deutlich geworden: Mehr als 150 Personen haben sich dort über die Arbeit der TWS, deren Projekte und Planungen für die Zukunft informiert. Die Bandbreite der privaten Investoren reicht vom Rentner bis zur jungen Mitarbeiterin, außerdem halten Stiftungen und kirchliche Einrichtungen Genussrechte an der TWS. 

Beteiligung schafft Identität

„Wir planen weitere Investitionen und prüfen laufend Projekte auf deren wirtschaftliche Tragfähigkeit. So engagieren wir uns für die Energiezukunft und beziehen die Bürger mit ein. Das schafft Identität“, erklärt Andreas Thiel-Böhm. Wichtig ist es der TWS, das Risiko zu streuen. Deshalb investiert das Unternehmen in unterschiedliche Anlagen an verschiedenen Orten in Deutschland und überprüft das Portfolio regelmäßig. Denn bei der Energieerzeugung mittels Sonne und Wind gibt es durchaus regionale Unterschiede.

Das Geld aus den Bürgerbeteiligungen ermöglicht als Eigenkapital weitere Projekte zum Ausbau der erneuerbaren Energien. Eine Aktiengesellschaft gibt dafür neue Aktien aus, mittelständische Unternehmen in anderen Rechtsformen müssen jedoch andere Wege beschreiten. Die TWS hat sich für die Ausgabe von Genussrechten entschieden. Wer gemeinsam mit der TWS in eine zukunftsorientierte Stromerzeugung investieren möchte, für den hat das Unternehmen unter www.tws.de Informationen zusammengestellt. 

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