Windkraft-Portfolio der TWS wächst

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(vom 15.12.2016)

Bei Bamberg entsteht Windpark Nummer sieben des Ravensburger Unternehmens – regional schwierige Rahmenbedingungen

RAVENSBURG. Im Januar soll es soweit sein: Dann werden sich zwei weitere hochmoderne Windkraftanlagen für die Technische Werke Schussental GmbH & Co. KG (TWS) drehen. Aufgebaut werden diese derzeit in Schlüsselfeld, einer Gemeinde bei Bamberg. „Mit diesem Projekt wächst unsere Erzeugungssparte weiter. Es ist der siebte Standort, an dem wir Windstrom erzeugen“, erklärt Helmut Hertle, Technischer Geschäftsführer der TWS. Denn das Ravensburger Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, Klimaschutz und Energiezukunft durch den Ausbau der erneuerbaren Energien voranzubringen. Bis 2022 plant die TWS jährlich 120 Millionen Kilowattstunden Ökostrom zu erzeugen –  rund drei Viertel des Plans sind schon geschafft. Denn in Kürze wird der neue Standort Schlüsselfeld rund 11,6 Millionen Kilowattstunden pro Jahr dazu beitragen, das entspricht dem Bedarf von 3.300 Haushalten.

Mit Einlagen aus Genussrecht finanziert

Bis es soweit ist, sind die Spezialisten für Transport und Anlagenbau am Werk: In diesen Tagen wurden die Stahlsegmente mit einem Spezialtransport angeliefert, die letzten Rotoren folgen diese Woche. Bis zum Jahreswechsel sollen die beiden Windkraftanlagen dann vor Ort zusammengesetzt und der Netzanschluss vorbereitet sein. Nach einer technischen Überprüfung erfolgt dann die offizielle Inbetriebnahme Mitte Januar – vorausgesetzt es gibt keine Wetterextreme. Denn bei starkem Wind oder strengem Frost können die Windparkbauer nicht arbeiten.

Insgesamt hat das Ravensburger Versorgungsunternehmen rund 8,5 Millionen Euro in das Projekt investiert. Finanziert wurde der Kauf teilweise über die Genussrechte, die die TWS vor rund zwei Jahren ausgegeben hat. Diese Art der Beteiligung ermöglicht es Bürgern, an der Entwicklung des Gesamtunternehmens und speziell der Sparte Stromerzeugung mitzuwirken. „Auch in Oberschwaben treiben wir alleine oder zusammen mit Partnern Projekte im Sinne einer dezentralen Erzeugung voran“, berichtet Helmut Hertle und ergänzt: „Es wäre schön, wenn wir auch hier bald auf das Potential dieser bewährten Technik setzen könnten.“ Immerhin nutzt die TWS in ihrer Heimat bereits die Kraft der Sonne mit Hilfe einiger Solaranlagen auf den Dächern Ravensburgs und einer Freiflächenanlage in Boms bei Altshausen.

Derzeit entsteht bei Bamberg der siebte Windpark der TWS. Die Teile der Maste wurden mit einem Spezialfahrzeug angeliefert. Mitte Januar sollen sich die Rotoren drehen, sie liefern dann regenerativ erzeugten Strom für rund 3.300 Haushalte.
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