Gemeinsam für Elektromobilität

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(vom 25.01.2016)

Elektro-Innung Ravensburg und TWS engagieren sich für praktikable Lösungen – Stromtankstelle für zu Hause

RAVENSBURG. Emissionsfrei von A nach B – das geht mit reiner Muskelkraft oder mit einem Elektrofahrzeug, das durch Ökostrom angetrieben wird. Damit Elektrofahrzeuge auch in der Region zunehmend Akzeptanz finden, engagieren sich die Elektro-Innung Ravensburg und die Technischen Werke Schussental (TWS) gemeinsam für praktikable Lösungen. „Es gibt tolle technische Möglichkeiten, die bis zu einem Selbstversorgungsnetz reichen“, beschreibt Armin Jöchle, Obermeister der örtlichen Elektro-Innung das Spektrum. Auch wenn das Ladenetz in Deutschland bereits recht gut ausgebaut ist, bleibt doch die eigene Garage oder der Parkplatz vor dem Haus der wichtigste Ladeort für Elektrofahrzeuge. Die gewöhnliche Haushaltssteckdose eignet sich jedoch nicht für die lange Belastung des Tankvorgangs der Fahrzeug-Akkus: „Mit einer speziellen Ladebox, die fachkundig installiert ist, verkürzen sich die Zeiten für das Aufladen deutlich“, verrät Robert Sommer, Bereichsleiter Markt bei der TWS. Das Unternehmen bietet mit der twsEmobil Ladebox Stromtankstellen für Haushalte und Betriebe. Stromkunden der TWS, die solche bei sich installieren möchten, bezahlen für die eigene Stromtankstelle einmalig ab 759 Euro brutto, dazu kommen die Kosten für die Basisinstallation durch einen lokalen Elektrofach-Partner in Höhe von 295 Euro brutto. Eine fachgerechte Installation und Wartung mit einem abschließenden E-Check gewährt auch in Sachen Elektromobilität größtmögliche Sicherheit.

Den Einbau der bedarfsgerechten Ladestation übernehmen folgende Partnerbetriebe der Elektro-Innung Ravensburg, die auch dafür sorgen, dass die Ladestation zur Hausinstallation passt: Jöchle Elektrotechnik GmbH, Baindt, Elektrotechnische Anlagen Paolo Di Fonzo, Weingarten, Elektro Tolksdorf GmbH, Ravensburg, Elektro Volkwein, Inh. Tobias Maier, Ravensburg.

Fahren mit eigenem Sonnenstrom 
Wer eine Photovoltaikanlage auf dem Grundstück hat, kann mit dem selbst erzeugten Solarstrom das Elektrofahrzeug laden, damit wird die Mobilität besonders günstig. „Hier arbeiten das Elektrohandwerk und die TWS als nachhaltiger Energieversorger Hand in Hand, weil Elektromobilität wichtig für unsere Energiezukunft ist“, betont Robert Sommer. Helmut Hertle, Geschäftsführer der TWS Netz GmbH, lobt besonders die gute Zusammenarbeit mit dem Elektrohandwerk: „Als Betreiber der Stromnetze in Ravensburg und Weingarten sind wir auf kompetente und zuverlässige Partner angewiesen. Die Elektromobilität bringt hier neue Herausforderungen.“  Die batteriebetriebenen Fahrzeuge sind quasi wandelnde Speicher für Ökostrom. Damit entlasten Elektrofahrzeuge das Stromnetz, weil sie bei Sonnenschein und in windreichen Zeiten das Überangebot an Strom aus erneuerbaren Energien in ihren Akkus speichern können. Die TWS betreibt derzeit zwei öffentliche Ladestationen in Ravensburg und eine in Weingarten.

Anreize für Umstieg auf E-Mobile

Auch wenn zunehmend mehr Elektrofahrzeuge auf Deutschland Straßen unterwegs sind und die Ladeinfrastruktur immer besser wird – noch immer kosten Fahrzeuge mit Elektroantrieb deutlich mehr als Autos mit Verbrennungsmotor. Als Anreiz für emissionsfreies Fahren unterstützt die TWS die Anschaffung eines E-Zweirades mit 50 Euro und die eines Elektroautos (außer Twizzy) mit 200 Euro. Über die genauen Kriterien informiert das Unternehmen unter www.tws.de. Wer sich für Elektromobilität, Ladeinfrastruktur und die Vernetzung mit eigenen regenerativen Erzeugungsanlagen interessiert, kann sich außerdem vom 29. bis 31. Januar auf dem Messestand der TWS auf der Baumesse hausplus in der Oberschwabenhalle informieren.

 

Bildunterschrift: Sie engagieren sich gemeinsam für die Elektromobilität in der Region (v.l.n.r.): Helmut Hertle, Geschäftsführer TWS Netz GmbH, Armin Jöchle, Obermeister der Elektro-Innung Ravensburg, Robert Sommer, Be-reichsleiter Markt der TWS.

Bildquelle: TWS, frei zur Veröffentlichung

 

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