Wärme aus der Eissporthalle

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(vom 31.07.2014)

TWS-Geschäftsführer Dr. Andreas Thiel-Böhm,
Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp,
Thomas Booch, Leiter Wärmeservice der TWS
und Ulrich Wald (v.l.)

Neues Blockheizkraftwerk geht in Betrieb - auch Nachbarn profitieren von hocheffizienter Technik

RAVENSBURG. Künftig werden die Eissporthalle, das Autohaus Wald sowie dessen Mieter mit Wärme aus hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung versorgt. Gemeinsam nahmen heute (31. Juli) die Vertreter der Technische Werke Schussental GmbH & Co. KG (TWS) und des Autohauses Wald zusammen mit Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp das neue Blockheizkraftwerk (BHKW) in Betrieb. Dieses bildet die Basis für eine Nahwärmeversorgung auf dem Areal rund um die Eissporthalle. „Dieses lokale Projekt zeigt, wie durch gebündelte Kräfte ein zukunftsweisendes Energiekonzept entstehen kann“, freute sich Dr. Daniel Rapp.

Geplant und umgesetzt hat die Nahwärmeversorgung die TWS im Auftrag der Stadtwerke Ravensburg. „Das Projekt verbindet hohe Energieeffizienz mit einem tollen Service für die Nutzer“, ist sich TWS-Geschäftsführer Dr. Andreas Thiel-Böhm sicher. Denn als Vertragspartner bezahlt das Autohaus Wald künftig nur die abgenommene Wärme; für Unterhalt und Wartung sorgen die Stadtwerke und die TWS. In das BHKW und die Nahwärmeleitungen investierten die Stadtwerke Ravensburg rund 850.000 Euro.

Hohe Effizienz der Energienutzung
Die Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung ermöglicht einen sehr hohen Wirkungsgrad. Aus diesem Grund engagiert sich die TWS seit Jahren für den Bau von Blockheizkraftwerken und Nahwärmenetzen in Ravensburg und der Region. Der Versorger steht dabei sowohl als Entwicklungspartner als auch als Komplettdienstleister zur Verfügung. „Die Wärmeversorgung ist ein Thema, das aus ökologischen und ökonomischen Gründen immer wichtiger wird. Wir freuen uns, dass wir dieses Projekt realisieren konnten“, sagte Dr. Andreas Thiel-Böhm und bedankte sich bei den Firmen in der Region, die am Bau beteiligt waren. „Dass dieses Projekt in so kurzer Zeit umgesetzt werden konnte, war nur durch die vertrauensvolle und zuverlässige Zusammenarbeit aller Beteiligten möglich“. Für die Arbeiten wurden die ohnehin anstehenden Umbauarbeiten im Zuschauerbereich der Halle genutzt – das spart Kosten für alle Beteiligten. Das neue BHKW, das gleichzeitig Strom und Wärme produziert, wird mit Erdgas betrieben. Der Strom wird vorrangig in der Eissporthalle verbraucht, der Rest ins Stromnetz eingespeist. Die Wärme gelangt über neue Versorgungsleitungen direkt zu ihren Nutzern in der Nachbarschaft.

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