Sichere Gasversorgung trotz Ukraine-Konflikt

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(vom 18.03.2014)

RAVENSBURG. Viele Verbraucher machen sich derzeit Gedanken, ob die Versorgung mit Erdgas aufgrund des Tauziehens in der Ukraine gesichert ist. „Die TWS sieht jedoch keinen Anlass zur Sorge, die deutsche Gaswirtschaft hat vorgesorgt", beruhigt Robert Sommer, Bereichsleiter Markt bei der Technische Werke Schussental GmbH & Co. KG (TWS). Denn der Bezug des beliebtesten deutschen Energieträgers steht auf einer breiten Basis: Zwar ist Russland derzeit mit rund 31 Prozent des deutschen Gasbezugs größter Einzellieferant. Allerdings decken Gasvorkommen aus Mittel- und Nordeuropa sowie der Nordsee über 60 Prozent des deutschen Bedarfs ab – bei Bedarf lassen sich dort die Fördermengen erhöhen.

Viel Gas aus Westeuropa

„Zu den wichtigen Gaslieferanten in Deutschland zählen die Niederlande", erklärt Robert Sommer. Denn bei Groningen liegt eines der zehn größten Erdgasfelder der Welt unter der Erde, gefördert wird der Rohstoff dort seit den 1960er Jahren. „Und Baden-Württemberg hat einen direkten Anschluss an die große Transportleitung TENP, die Erdgasfelder des westlichen Nachbars mit den Kunden im Südwesten Deutschlands, der Schweiz und Italien verbindet", ergänzt der Fachmann. Hinzu kommen nennenswerte Gasmengen aus Norwegen, Dänemark und Großbritannien. Über 10 Prozent stammen sogar von Gasfeldern aus dem Bundesgebiet oder werden aus Biogasanlagen in das Erdgasnetz eingespeist. Mehrere Lieferanten machen die Gasversorgung grundsätzlich sicher; wenn einer ausfällt, wird der Bezug von den übrigen erhöht. Das ist eine wichtige Säule der Vorsorge. „Und es gibt große Erdgasspeicher, um bei extremen Bedarfsspitzen – wie zum Beispiel sehr kalten Winterperioden – Versorgungsengpässe zu vermeiden. Diese Speicher sind zurzeit gut gefüllt", so Sommer.

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